In der grünen Jahreszeit wird das Depot
in der Dorfbahn zu einer Kunst-Galerie.

Damit macht die Familie Bertel Brand zu einem Ort der seinen Gästen neben der landschaftlichen Schönheit auch kulturell einiges zu entdecken gibt. In wechselnden Ausstellungen wird aktuelle Malereiinternational namhafter Künstler gezeigt.

Im Sommer täglich
von 9.00 - 12.00 und 13.00 - 17.00 Uhr
Sonntags von 9.00 - 12.00 Uhr

Tom Josepf


Zeichnungen und Gemälde aus 20 Jahren Schaffens

Tom Josepf begann seine künstlerische Ausbildung 1985 mit einem Gaststudium in London an der Art-school in Hastings. Die berühmte Galeristin Margreth Fisher (sie gilt als Entdeckerin von Oskar Kokoschka) wurde auf den jungen Maler aufmerksam. Sie hatte einen Faible für österreichische Künstler und ermöglichte Tom Josepf seine erste Ausstellung in London, Hamstat.

Im Jahre 1987 geht Tom Josepf nach Wien wo ihm Hubert Schmalix ein Gaststudium an der Hochschule für angewandte Kunst ermöglichte. In den 3 Studienjahren an der Akademie war er auch Schüler von Maria Lassnig.

Seine erste Ausstellung in Wien findet im Cafe des Leopold Havelka statt. Es folgen Jahre der Wanderschaft durch halb Europa. Seine Stationen waren Griechenland, die Schweiz, Spanien und Frankreich.

Tom Josepf war immer ein ruhelos Suchender, den seine Neugier weit über die Grenzen des Wahrnehmbaren brachte. Die Stimmungen und die Figuren seiner Malerei zeugen von seinen Kontakten mit einer anderen Welt, die er vor allem in seinem Zyklus Planet Bronze stark zum Ausdruck brachte. Diese Bilder machten ihn auch in seiner Heimat Vorarlberg bekannt. Seine surrealen Welten faszinierten in einer Reihe von Ausstellungen im Land. Zu dieser Zeit erscheinen auch zwei Kataloge über seine Malerei. Es folgten Jahre der Krankheit und des Rückzuges aus der Öffentlichkeit. Die Bilderwelten des Künstlers sind seither von religiösen Themen bestimmt. Seelen und deren Wanderschaft durch Raum und Zeit wurden zum zentralen Thema seines Schaffens.


Uli Marte


Industriekultur wiederverwertet.
Als funktionales Objekt.
Stahlschrott. Geschweisst.

Die Werke der Vorarlberger Künstlerin Uli Marte haben eine starke Formensprache - eine spannende Mischung von feiner Eleganz und kraftvoller Energie.

Xeno


Der aus Österreich stammende, französische Künstler Xeno, gestaltete im Herbst 2007 die grosse Wand des neuen Bertel-Sport Geschäftes in der Talstation der Dorfbahn. Die Galerie Bertel gab anlässlich der Sommerausstellung 2008 einen Einblick in das vielseitige Schaffen dieses Fotografen und Malers. Neben seiner Portraitreihe von Übermalungen prominenter Zeitgenossen wurde eine Serie neuer Bilder unter dem Arbeitstitel „Nature morte“ gezeigt.

Botarro


Der rumänische Maler und Bildhauer Remus Claudio Botar, war der Höhepunkt der Sommerausstellung 2008, in der Galerie Bertel. In mehr als 61 Ausstellungen in Österreich, Belgien, Frankreich, Italien und Japan ist sein Pseudonym Botarro längst zu einem Begriff in der Kunstszene geworden. Die Kunstkritiker feiern Botarro in der Fachpresse als einen großen Vertreter des „Esprit-Nouveau“ und als den legitimen Nachfolger seines berühmten Landsmannes Constantin Brancusi. Botarro erhielt in Italien den Coni-Award und wurde in Frankreich mit dem FFRI-Award für das beste surrealistische Kunstwerk des Jahres 1993 ausgezeichnet.

Tiroler Holzbildhauer in Brand


Altan Erdinc
Jahrgang 1989
Hobbybildhauer und Behindertenbetreuer

Schnitze seit ich klein bin (großes Interesse am Krampus- und Perchtenbrauch). Seit ca. 3 Jahren sehr intensiv hauptsächlich nur Krampusmasken. So ziemlich alle Stilrichtungen, wobei ich den menschlich-bösen bevorzuge.

Ausstellung in Weißenbach am Lech, Jahr 2007 mit Schauschnitzen.


Ernst Forcher
Jahrgang 1979

Ist schwer behindert, sitzt im Rollstuhl und kann nur die rechte Hand bewegen. Er malt schon seit über 10 Jahren und hat schon zahlreiche Ausstellungen gemacht. Seit ca. einem Jahr arbeitet er auch im bildhauerischen Bereich.

Seit 1997 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Tirol und Burgenland


Daniel Praxmarer
Jahrgang 1973
Bildhauer und Kunsttherapeut

Fachschule für Holzbildhauerei in Elbigenalp. Seit 1996 als freiberuflicher Holzbildhauer tätig.

Machte ab 2002 in München die Ausbildung zum Kunsttherapeuten. Abhaltung von zahlreichen Bildhauer-Workshops in Tirol und Bayern, auch in Psychiatrien. 2006 Beginn der kunsttherapeutischen Arbeit mit psychisch Kranken.

Ausstellungen in München, Rossleiten/Oö, Marktl am Inn/Bayern, Heimenkirch/Allgäu, Telfs, Reutte; Kettensägenvorführungen in Imst und Innsbruck.


Andreas Rendl
Jahrgang 1974

Seit Abschluss der Ausbildung zum Bildhauer Auseinandersetzung mit Holz, Stein und anderen Materialien.

Abhaltung verschiedenster Workshops und Kursen in Zusammenarbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen (Specksteinkurse, Kurse mit Collage-Techniken und Arbeiten mit Naturmaterialien).


Ernst Schnöller
Jahrgang 1974
Bildhauer

Schnitzschule Elbigenalp seit 1995 freischaffender Künstler


Silvio Wolf
Jahrgang 1974
Holzbildhauer

4 Jahre Schnitzschule Elbigenalb selbstständig seit 12 Jahren, seit 5 Jahren eigenes Geschäft in Holzgau

Ausstellungen in Belgien und Luxemburg